Psychomotorik

In der Psychomotorik geht es darum über Bewegung und Wahrnehmung die Entwicklung im motorischen, sozialen und emotionalen Bereich zu fördern. In der Psychomotorik-Gruppe haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich zu bewegen, sich mit der eigenen Wahrnehmung auseinander zu setzen, den Kontakt mit anderen zu erleben und eigene Ideen einzubringen und umzusetzen. Die Methode kann durch den gezielten Einsatz von Spielen, Geräten und Materialien umgesetzt werden.

Neulich war in der Turnhalle eine Bewegungslandschaft zum Thema „Dschungel“ aufgebaut. Die Schüler hatten die Aufgabe „kleine Tiere“ in Sicherheit zu bringen. Dafür überquerten sie einen „Sumpf“, indem sie von Teppichfliese zu Teppichfliese hüpften. Weiter ging es über eine „wacklige Hängebrücke“, die aus einer eingehängten Langbank bestand. Als nächstes krochen sie durch ein „dunkles Unterholz“, in dem es vor „Schlangen“ wimmelte. Danach ging es hinauf auf einen „Erdhügel“ weiter zu den „Lianen“. Dort konnten sie sich über einen „reißenden Fluss“ schwingen, ohne bei den „Pyranjas und Krokodilen“ zu landen. Um die „Tiere“ zu retten, kletterten die Schülerinnen und Schüler zum Schluss auf einen hohen Baum.

Am Ende hatte die Klasse gemeinsam die Aufgabe geschafft und jeder konnte sich nach seinen Fähigkeiten beteiligen. Im gemeinsamen Spiel waren der Phantasie und der Bewegungsvielfalt keine Grenzen gesetzt.

Ruth Greim und Nadine Mink-Greim