Begegnungen im Pflegeheim

ein kleines Projekt zum Sozialen Lernen/Religionsunterricht

Die Schüler/innen der Klasse FH1 schreiben dazu:

„Wir waren unten in Waldkirch in der Kandelstraße im Seniorenwohnpark. Dort machen wir ein Soziales Projekt.“

„Dreimal sind wir in diesem Halbjahr dort: dienstags in der 3. und 4. Stunde.

Wir singen, spielen und erzählen mit den Leuten, die dort wohnen.

Manchmal ist es lustig, manchmal nicht so.“

„Ich habe das Gefühl, dass sie sich freuen, wenn wir kommen und dass sie auch sehr viel Lebensfreude ausstrahlen. Es macht Spaß.“

„Ich habe den Eindruck, dass die Pflegekräfte sehr fürsorglich sind, und alle gleichberechtigt werden.

Manchmal ist es stressig, wenn die Pfleger kommen und dauernd im Raum herum laufen.“

„Es gibt Leute, die als zur Therapie gebracht werden müssen.

Wenn die Pfleger reden, wenn wir am Singen sind, ist es nervig, aber ansonsten ist es schön gewesen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt.“

Es ist interessant zu beobachten wie beispielsweise das gemeinsame Singen sowohl bei Bewohnern als auch bei den Schüler/innen zu positiven Effekten führt . Die einen freuen sich, die Lieder zu hören, die anderen sind stolz darauf, einen Auftritt gut hinbekommen zu haben. Der eine oder andere entdeckt ein neues Talent bei sich, z. B. sein gutes Rhythmusgefühl beim Begleiten mit dem Cajon. „En passant“ kann man etwas über Pflegeberufe lernen und üben, sich in die Befindlichkeiten älterer Menschen hineinzuversetzen. Im Gespräch und im Miteinander kann Respekt für die so verschiedenen Lebenswege wachsen. Die lebenserfahrenen Bewohner zeigen großes Interesse für die schulischen und sonstigen Erfahrungen unserer Schüler, seien sie auch noch so verschieden von denen der Zuhörer. Auch wenn die Kommunikation nicht immer einfach ist – es lohnt sich allemal für alle Beteiligten!

Christa Gulde, Religionslehrerin