Jubiläum des Vereins zur Förderung Sehbehinderter e.V. Waldkirch

40 Jahre Förderverein

… und das wurde gebührend gefeiert werden - mit einem großen Zirkusfest!

 

Zirkusfest 2016 Elztaeler Wochenbericht

Am 27. Oktober 1975 wurde das Geburtstagskind unter dem Namen "Verein zur Betreuung sehgeschädigter Kinder e.V." in das Vereinsregister eingetragen. Initiator der Vereinsgründung war der damalige Leiter der Schule, Direktor Hermann Glaser. Seine Vision, eine Lobby für Sehbehinderte zu schaffen, wurde Wirklichkeit. Seither vertritt der Verein - alsbald umbenannt in "Verein zur Förderung Sehbehinderter e.V." - die Interessen von Sehbehinderten und bietet vielfältige Unterstützungsangebote. Für Herrn Franz Fritsch war die Vereinssache von Anfang eine Herzensangelegenheit. Mit seinem kontinuierlichen und hauptverantwortlichen Mitwirken trug er wesentlich zur Profilbildung des Vereins bei und zum guten Ruf, den dieser weit über die Grenzen Waldkirchs genießt. Das Angebot wird dankbar angenommen.

Unermüdlich fertigt Werner Ketterer seit 40 Jahren Schulhefte und Blöcke mit sehbehindertengerechten Lineaturen, die nicht nur von Waldkirch Schülern und Schülerinnen rege genutzt werden, sondern auch von denen an anderen Sehbehindertenschulen in Deutschland, Österreich, Schweiz und Niederlande. Auch sehbehinderte Kinder und Jugendliche, die in inklusiven oder integrativen Zusammenhängen beschult werden, profitieren in höchstem Maße davon.

Viele dringend notwendige Dinge, die der Schulalltag auf St. Michael mit sich bringt, könnten ohne Vereinszuschüsse nicht oder nur eingeschränkt ermöglicht werden. Dazu gehören z.B. Bestückung des Spielplatzes mit Spielgeräten, Bereitstellung von Fahrzeugen für außerunterrichtliche und unterrichtliche Unternehmungen, Anschaffung moderner optische und elektronische Sehhilfen, Finanzierung moderner digitaler Medien und finanzielle Hilfen bei sportlichen oder musischen Aktivitäten und Schullandheimen. Gut, dass es den Verein gibt!

Der Verein darf sich glücklich schätzen, dass im Jahr 2004 Frau Marianne Wonnay für das Ehrenamt der 1. Vorsitzenden gewonnen werden konnte. Mit viel Herz begleitet und lenkt sie seit Jahren die gute Sache. Ihr sei herzlich gedankt. Ebenso sei allen Menschen gedankt, die sich aktuell und in den letzten 40 Jahren  ehrenamtlich engagiert und zu einem pulsierenden Vereinsleben beigetragen haben.

Dank der Beitragszahlungen eines soliden Mitgliederstammes und regelmäßiger Spendeneinnahmen von Firmen und Einzelpersonen ist der Verein in der Lage, viele Wünsche zu erfüllen. Zahlungen aus der Liesel-Eisenmann-Stiftung machen außerdem die Realisierung größerer Vorhaben möglich.