Förderschule

In den Grundstufenklassen werden die Schülerinnen und Schüler aller Bildungsgänge gemeinsam unterrichtet, Förderschüler erhalten jedoch entsprechende Differenzierungsmaßnahmen.
Ab Klasse 5, in der Hauptstufe, werden die Jugendlichen nach dem Bildungsplan der Förderschule unterrichtet. Dies geschieht entweder im Klassenverband einer Förderschulklasse oder in gemischten Werkrealschul-Förderschulgruppen. Dabei werden die Inhalte entsprechend den jeweiligen (sehbehindertenspezifischen) Bedürfnissen des Lernenden methodisch und didaktisch angepasst. Im Rahmen von Kleingruppen-, Partner- oder Einzelarbeit werden die Inhalte differenziert vermittelt. Dabei sind Formen des offenen Unterrichts, bspw. Wochenplan, Freiarbeit und Stationenlernen, genauso wichtig wie das handlungsorientierte Lernen durch eigenes Tun. An einem Wochentag absolvieren die Schülerinnen und Schüler ein auch von uns vorbereitetes und begleitetes Tagespraktikum in Betrieben und Firmen.

Abteilungsübergreifend arbeiten die Jugendlichen in einer Schülerfirma, in der sie den Wertschöpfungsprozess in Bezug auf bestimmte Gegenstände von der Planung und Materialbeschaffung über die Herstellung im Werk- und Handarbeitsraum bis hin zum Verkauf vollständig und aktiv gestalten. Dieses Jahr z.B. wird das sog. KUBB-Spiel angefertigt, auch bekannt als "Wikingerschach".

Entsprechend ihren individuellen Voraussetzungen können die Schülerinnen und Schüler jeweils von einem Schulzweig zum anderen wechseln. Besonders wichtig ist uns hierbei die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern.