Schulverpflegung

Die Schüler erhalten ein Mittagessen an unserer Einrichtung.
Das Essen wird frisch von unserer Küche gekocht.
Das Mittagessen nehmen die Kinder der Grundschule in den Essensgruppen der  Internatsräume zu sich.
Falls Ihr Kind aufgrund medizinischer oder religiöser Gründe ein anderes Essen erhalten muss, so kann dies mit unserer Hauswirtschaftsleiterin Frau Johanna Schmieder besprochen werden.

Die Kosten für das Mittagessen der externen Schüler tragen zu einem Teil die Eltern. Die Rechnung erhalten sie alle zwei Monate durch unsere Verwaltung.   

Die Schüler der Mehrfachbehindertenabteilung erhalten noch zusätzlich ein Frühstück an der Schule. Die Kosten hierfür tragen ebenfalls anteilig die Eltern. Hierfür wird über den Klassenlehrer eine Frühstückspauschale eingesammelt.   

Schüler der anderen Abteilungen bringen entweder ihr Frühstücksvesper von zu Hause mit (externe Schüler) oder es wird ihnen ein Vesper vom Internat mitgegeben.

Von Extrawürsten und Diäten

Nun möchte ich doch die Gelegenheit gerne nutzen um aufzuzeigen, was die Mitarbeiterinnen unserer Großküche an einem Tag so leisten.

In der Abteilung sind 7 Frauen beschäftigt (an unterschiedlichen Tagen), die meisten in Teilzeit, darunter eine Auszubildende. Es werden täglich bis zu 130 Mittagessen ausgegeben. In erster Linie an unsere Schüler, aber auch die Mitarbeiter freuen sich über die Möglichkeit, an der Schule zu Mittag zu essen. Bei Landschulheimaufenthalten, Tagungen oder Fortbildungen werden auch Gäste durch die Großküche versorgt.

Für die Gruppen der Abteilung für Mehrfachbehinderte wird täglich das Pausenvesper hergerichtet. Das Mittagessen gibt es für diese Abteilung um 12.00 Uhr, für die Internate und die anderen Essensgruppen sowie für die Mitarbeiter um 13.00 Uhr. Die Küchenfrauen verteilen mit den Essenswagen aus diesem Grunde zwei Mal täglich das Essen. Später wird das Geschirr wieder eingesammelt und in der Küche gespült.

Außer der Vollkost und der vegetarischen Gerichte werden spezielle Diäten produziert. Manche Schüler vertragen bestimmte Lebensmittel nicht, leiden an einer Stoffwechselerkrankung oder haben Allergien. Auf
diese wird besonders Rücksicht genommen und z.B. lactosefreies Essen angeboten. Auch unsere muslimischen Kinder können sicher sein, dass sie kein Schweinefleisch serviert bekommen. Kinder, die z. B. keine Tomaten oder Zitrusfrüchte, Nüsse oder auch Hülsenfrüchte vertragen, oder z. B. an einer Ei-
weißunverträglichkeit leiden, erhalten ein Alternativgericht. Nicht zu vergessen sind auch die Kinder, für die das Essen püriert werden muss. Für diese verantwortungsvolle Tätigkeit ist im täglichen Wechsel speziell
eine Mitarbeiterin eingeteilt.

Natürlich besteht der Alltag der Großküche noch aus vielen anderen Dingen und Kleinigkeiten, die hier gar nicht alle aufgezählt werden können. Ein wichtiges Thema in solch einem Bereich sind Gesetze und Vorschriften die laut LMH-Verordnung einzuhalten sind. Hierzu zählen: Dokumentationen, Checklisten,
Kontrollen, Temperaturmessungen und tägliche Wareneingangskontrollen.

So ein Tag in der Großküche ist nicht nur kochen".

Johanna Schmieder